Erzieher

Erzieher

Umschulung

Erzieher übernehmen die Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen in Kindertagesstätten, Horten und im Kinder- und Jugendhilfebereich. Deine Hauptaufgabe als Erzieher ist es, Kinder und Jugendliche bei der Entwicklung von Selbstvertrauen, Selbstbestimmung und in der Selbstverwirklichung zu unterstützen. Du unterstützt

Kinder in ihrer individuellen Entwicklung und Selbstbildung, indem du ihre Begabungen förderst und Benachteiligungen abbaust. Neben den Erziehungspartnerschaften gehören auch organisatorische und betriebswirtschaftliche Aufgaben zu deinem Aufgabenbereich.

Auf einen Blick

Zahlen & Fakten

282
Schüler
Schüler
3
Standorte
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95%
Übernahme­quote
Übernahmequote

Hier kannst du den Beruf erlernen

Standorte

Die wichtigsten Informationen

Details

Berufsaussichten

Das weite Tätigkeitsfeld in Krippen, Kindergärten, Schulen, Ferienheimen, Familienberatungsstellen oder Behindertenwohngruppen gibt dir vielfältige Einsatzmöglichkeiten und gute Einstiegschancen.

Nach der erfolgreichen Ausbildung zum Erzieher / zur Erzieherin bestehen viele Möglichkeiten zur Aus- und Weiterbildung. In Sachsen können Erzieher die Ausbildung zum Heilerziehungspfleger verkürzen.

Durch den hohen Stellenwert frühkindlicher Bildung und den Ausbau von Kindertagesstätten wird der Bedarf an Erziehern weiter wachsen.

Zugangsvoraussetzungen

Jedes Bundesland regelt die konkreten Zugangsvoraussetzungen selbst. Grundvoraussetzung sind jedoch in allen Bundesländern ein mittlerer Berufsabschluss (Realschulabschluss), ein ärztliches Gesundheitszeugnis, sowie ein eintragungsfreies „erweitertes Führungszeugnis“ nach § 30 a Abs.1 des Bundeszentralregistergesetzes.

Du möchtest eine Ausbildung als Erzieher/in machen, bist dir aber nicht sicher, ob du die Zugangsvoraussetzungen deines Standorts erfüllst? Wir beraten dich individuell!

Ausbildungsaufbau

Ausbildungsaufbau in Sachsen (Standorte: Leipzig und Torgau)

In der Ausbildung durchläufst du theoretischen und praktischen Unterricht. In den drei Ausbildungsjahren werden vier Praktika in unterschiedlichen sozialpädagogischen Einrichtungen absolviert. Die Unterrichtszeit beträgt durchschnittlich 35 - 40 Stunden pro Woche. Die berufsbegleitende Ausbildung dauert vier Jahre.

Ausbildungsaufbau in Bayern (Standort: München)

Die dreijährige Fachakademieausbildung unterteilt sich in zwei Studienjahre mit Praktika und einem begleitetem einjährigen Berufspraktikum.

Lernfelder

Unterrichtsfelder in Sachsen (Standorte: Leipzig und Torgau)

Pflichtbereich

  • Deutsch
  • Englisch
  • Wirtschafts- und Sozialpolitik
  • Mathematik

Berufsbezogener Bereich

  • berufliche Identität und professionelle Perspektiven entwickeln
  • pädagogische Beziehungen gestalten und Gruppenprozesse begleiten
  • die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen analysieren, strukturieren und mitgestalten
  • Bildungs- und Entwicklungsprozesse anregen und unterstützen
  • Kulturelle Ausdrucksmöglichkeiten und Kreativität weiterentwickeln
  • Kinder und Jugendliche bei der Bewältigung besonderer Lebenssituationen unterstützen
  • Bildungs- und Erziehungspartnerschaften initiieren und mitgestalten
  • im Team zusammenarbeiten, Qualität sichern und weiterentwickeln sowie im  Berufsfeld kooperieren
  • Facharbeit erstellen

Wahlpflichtbereich

  • kreatives Gestalten
  • Erste Hilfe
  • Säuglingspflege

Wahlbereich

  • Projekte
  • Sport
  • Instrumentalspiel

Unterrichtsfelder in Bayern (Standort: München)

Pflichtbereich

  • Pädagogik/Psychologie/Heilpädagogik
  • Sozialkunde/Soziologie
  • Mathematisch-naturwissenschaftliche Erziehung
  • Ökologie/Gesundheitserziehung
  • Recht und Organisation
  • Literatur- und Medienpädagogik
  • Deutsch
  • Englisch
  • Theologie/Religionspädagogik
  • Praxis- und Methodenlehre
  • Kunst- und Werkerziehung
  • Musik- und Bewegungserziehung

Die Inhalte der Fächer werden durch sieben Lernfelder miteinander verbunden.

 

Bewerbung

Wir freuen uns auf deine Bewerbung mit folgenden Bewerbungsunterlagen:

  • Bewerbungsanschreiben
  • lückenloser, tabellarischer Lebenslauf (unterschrieben und mit E-Mail-Adresse)
  • ein Passbild (+ ein digitales Passbild)
  • beglaubigte Zeugniskopien (Beglaubigung auch bei uns möglich)
  • ärztliche Bescheinigung über die gesundheitliche Eignung in der Altenpflege (nicht älter als drei Monate bei Ausbildungsbeginn)
  • amtlich beglaubigtes Führungszeugnis (nicht älter als drei Monate bei Ausbildungsbeginn)
  • Nachweis über hinreichende Deutschkenntnisse (mindestens Niveaustufe B2)

Bitte leg deiner Bewerbung einen frankierten Rückumschlag bei, falls du dich postalisch bewirbst. Du kannst dich aber auch direkt online über unser Bewerbungsformular bewerben. (Siehe mittig rechts an der Seite) 

Abschluss

Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen, mündlichen und praktischen Teil. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung bist du "Staatlich anerkannte Erzieherin" bzw. "Staatlich anerkannter Erzieher".

Ausbildungskosten

Ausbildungskosten in Sachsen (Standorte: Leipzig, und Torgau)

Schulgeldfrei ab September 2015 für alle neu beginnenden Ausbildungen. Zu zahlen sind lediglich € 100,00 Aufnahmegebühr und € 250,00 Prüfungsgebühr.

Ausbildungskosten in Bayern (Standort: München)

  • Schulgeld: € 200,00 pro Monat (1. und 2. Ausbildungsjahr)
  • Schuldgeld: € 100,00 pro Monat (3. Ausbildungsjahr)
  • Materialkosten: einmalig € 250,00

Zusatzinformationen

Du hast Fragen zum Ablauf und Planung deiner Umschulung? Wir beraten dich gern!

Hier gibt es Unterstützung

FÖRDERMÖGLICHKEITEN

Bildungsgutschein

Förderung über Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit bzw. des Jobcenters (nach SGB II bzw. III), Rentenversicherungsträgern und BfD.

Die Ausbildung erfüllt die Voraussetzungen zur Förderung nach SGB III. Bitte erkundige dich bei deinem Fallmanager nach deinen persönlichen Fördermöglichkeiten. Wenn du die Voraussetzungen erfüllst, übernimmt die Agentur für Arbeit bzw. das Jobcenter die Lehrgangsgebühren und eventuell weitere Kosten.

WeGebAU

Geringqualifizierte Beschäftigte, ungelernte Beschäftigte und Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen können gefördert werden:  Dein Arbeitgeber muss sich für die Dauer einer Qualifizierung unter Fortzahlung des Arbeitsentgeltes freistellen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann dem Arbeitgeber ein Arbeitsentgeltzuschuss gewährt werden. Dazu muss sich dein Arbeitgeber beim Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit nach individuellen Fördermöglichkeiten erkdundigen.