Bewerbung Ausbildung
Altenpflege

Altenpflege

Umschulung

Als Altenpfleger/-in betreust, berätst und pflegst du ältere Menschen. Deine Aufgabe ist es, die körperliche, geistige und seelische Gesundheit von Senioren so lange wie möglich zu erhalten und bei gesundheitlichen Einschränkungen professionelle Unterstützung anzubieten. Dafür erhältst du in der Ausbildung

ein umfassendes medizinisch-pflegerisches Wissen. Zudem sorgst du für einen interessanten und sinnvollen Tagesablauf, indem du verschiedene Freizeitangebote entwickelst. Für den besonderen Bedarf der alten, schwer erkrankten Menschen lernst du spezielle Methoden zur Betreuung und Pflege. 

Auf einen Blick

Zahlen & Fakten

1284
Schüler
Schüler
9
Standorte
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99,9%
Übernahme­quote
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Hier kannst du den Beruf erlernen

Standorte

Die wichtigsten Informationen

Details

Berufsaussichten

Es gibt durch die steigende Lebenserwartung einen großen Bedarf an Altenpflegefachkräften, so dass der Einstieg in diesen Beruf leicht möglich ist. Da immer mehr ältere Menschen in Altenpflegeheimen, der Geriatrie und Gerontopsychiatrie von Kliniken, in Sozialstationen sowie der mobilen und privaten Altenpflege professionelle Hilfe benötigen, hast du sehr gute Zukunftsaussichten.

Engagierte Altenpfleger/innen können später in leitender Position arbeiten, z.B. als Stationsleitung, Pflegedienstleitung oder auch als Lehrkraft im praktischen Unterricht – tolle Zukunftsaussichten für dich! Du kannst dich aber auch für ein Studium in einem Pflegefach entscheiden. 

Zugangsvoraussetzungen

Wenn du ein freundlicher Mensch, einfühlsam und zudem noch körperlich und seelisch belastbar bist, besitzt du die wichtigsten Eigenschaften für diesen Beruf. Natürlich solltest du darüber hinaus Verständnis für alte Menschen haben und selbstständig arbeiten können. 

Die folgenden Schulabschlüsse ermöglichen dir den Ausbildungseinstieg: 

  • Realschulabschluss/Mittlere Reife
  • Mittelschulabschluss mit einer erfolgreich abgeschlossenen mindestens zweijährigen Berufsausbildung 
  • Mittelschulabschluss mit einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung als Pflegefachhelfer/-in

Die Ausbildung kann auf Antrag verkürzt werden:

  • für Pflegefachhelfer/-innen oder
  • nach einem Kompetenzfeststellungsverfahren (Voraussetzung: 2 Jahre Vollzeitbeschäftigung in der Altenpflege) 

Ausbildungsaufbau

In der Ausbildung lernst du Folgendes: 

  • Die Ermittlung des Pflegebedarfs und die fachkundige Gestaltung des Pflegeprozesses 
  • Die Mitwirkung bei der Behandlung kranker alter Menschen, einschließlich der Ausführung ärztlicher Verordnungen 
  • Die Erhaltung und Wiederherstellung individueller Fähigkeiten im Rahmen geriatrischer und gerontologischer Rehabilitationskonzepte 
  • Die Unterstützung von Senioren bei ihrer Lebensraum- und Lebenszeitgestaltung     
  • Die Beratung und Betreuung alter Menschen und deren Angehöriger in persönlichen und sozialen Angelegenheiten 
  • Die umfassende Begleitung schwer kranker, chronisch kranker und sterbender Menschen 
  • Die Anleitung, Beratung und Unterstützung von Pflegekräften, die nicht Pflegefachkräfte sind 

Lernfelder

  • ​​​Personen- und situationsbezogene Pflege alter Menschen
  • Medizinische Diagnostik und Therapie 
  • Lebensraum- und Lebenszeitgestaltung
  • Ethik 
  • Gestaltung des Pflegeprozesses 
  • Lebenswelten und soziale Netzwerke 
  • Institutionelle und rechtliche Rahmenbedingungen 
  • Berufliches Selbstverständnis 
  • Lerntechniken 
  • Anleitung, Beratung, Gesprächsführung 
  • Umgang mit Krisen und schwierigen sozialen Situationen
  • Qualitätssicherung in der Altenpflege 
  • Erhaltung und Förderung der eigenen Gesundheit 
  • Deutsch 
  • (Englisch - nur in Sachsen)

Bewerbung

Wir freuen uns auf deine Bewerbung mit folgenden Bewerbungsunterlagen:

  • Bewerbungsanschreiben
  • lückenloser, tabellarischer Lebenslauf (unterschrieben und mit E-Mail-Adresse)
  • ein Passbild (+ ein digitales Passbild)
  • beglaubigte Zeugniskopien (Beglaubigung auch bei uns möglich)
  • ärztliche Bescheinigung über die gesundheitliche Eignung in der Altenpflege (nicht älter als drei Monate bei Ausbildungsbeginn)
  • amtlich beglaubigtes Führungszeugnis (nicht älter als drei Monate bei Ausbildungsbeginn)
  • Nachweis über hinreichende Deutschkenntnisse (mindestens Niveaustufe B2)

Bitte leg deiner Bewerbung einen frankierten Rückumschlag bei, falls du dich postalisch bewirbst. Du kannst dich aber auch direkt online über unser Bewerbungsformular bewerben. (Siehe mittig rechts an der Seite) 

Wir sind dir gerne behilflich bei der Such nach einem Ausbildungsplatz. Bewirb dich bitte auch direkt bei den Einrichtungen der Altenpflege (Seniorenzentren, Altenheime, Altenpflegeheime, Einrichtungen der mobilen Alten- und Krankenpflege).

Abschluss

Du schließt deine Ausbildung mit der Prüfung an unserer staatlich anerkannten Berufsfachschule ab. Nach bestandener Prüfung bist du "Altenpflegerin" bzw. "Altenpfleger"

Ausbildungskosten

In der Regel erhältst du eine Ausbildungsvergütung durch deine Altenpflegeeinrichtung.

Bayern

Materialgeld in Höhe von € 120,00 pro Schuljahr

Sachsen 

In Sachsen ist ein monatliches Schulgeld von € 60,00 zu zahlen. Allerdings können sich Auszubildende das Schulgeld rückerstatten lassen. Dazu einfach einen Antrag auf Rückerstattung des gezahlten Betrages bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) stellen. Die Auszahlung erfolgt jeweils am Ende eines absolvierten Schuljahres, wenn du die Teilnahme am Unterricht und die tatsächlichen Zahlungen bei der SAB belegen kannst.

Umschulung

Die Förderung nach dem SGB II/SGB III (Bildungsgutschein) ist möglich, die Beratung erfolgt durch das Jobcenter bzw. die Agentur für Arbeit.

Zusatzinformationen

Du hast Fragen zum Ablauf und zur Planung deiner Umschulung? Wir beraten dich gerne!

Vollzeit- und Teilzeitausbildung

In der dreijährigen Vollzeitausbildung durchläufst du den allgemeinbildenden, fachlichen und fachpraktischen Unterricht sowie begleitende Praktika. Die Unterrichtszeit beträgt maximal 40 Stunden pro Woche.

Die berufsbegleitende Ausbildung (Teilzeit) dauert vier Jahre. Pro Jahr werden 525 Theoriestunden im Blockunterricht abgehalten.

Hier gibt es Unterstützung

FÖRDERMÖGLICHKEITEN

Bildungsgutschein

Förderung über Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit bzw. des Jobcenters (nach SGB II bzw. III), Rentenversicherungsträgern und BfD.

Die Ausbildung erfüllt die Voraussetzungen zur Förderung nach SGB III. Bitte erkundige dich bei deinem Fallmanager nach deinen persönlichen Fördermöglichkeiten. Wenn du die Voraussetzungen erfüllst, übernimmt die Agentur für Arbeit bzw. das Jobcenter die Lehrgangsgebühren und eventuell weitere Kosten.

WeGebAU

Geringqualifizierte Beschäftigte, ungelernte Beschäftigte und Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen können gefördert werden: Dein Arbeitgeber muss sich für die Dauer einer Qualifizierung unter Fortzahlung des Arbeitsentgeltes freistellen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann dem Arbeitgeber ein Arbeitsentgeltzuschuss gewährt werden. Dazu muss sich dein Arbeitgeber beim Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit nach individuellen Fördermöglichkeiten erkdundigen.

BaföG

Die letzten Änderungen des BAföG haben zahlreiche Verbesserungen gebracht: Es gibt mehr Förderungsberechtigte und höhere Förderungsbeträge. Wende dich bitte an dein Amt für Ausbildungsförderung. Die Standorte aller Ämter findest du unter www.das-neue-bafoeg.de

Meister-BaföG

Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) - sog. „Meister-BAföG“ - begründet einen individuellen Rechtsanspruch auf Förderung von beruflichen Aufstiegsfortbildungen. Mit der letzten Änderung des AFBG wurden die Leistungen des Gesetzes deutlich verbessert. Zuständige Behörden für die Entgegennahme von Förderanträgen und die Beratung im Einzelfall sind in der Regel die kommunalen Ämter für Ausbildungsförderung bei den Kreisen und kreisfreien Städten an deinem ständigen Wohnsitz. Weitere Informationen findest du unter: www.meister-bafoeg.de

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