Weiterbildung Fachergotherapeut für Schmerztherapie – Fachqualifikation Schmerztherapie (ET) der Akademie für Schmerztherapie
Weiterbildung Detail

Fachergotherapeut für Schmerztherapie – Fachqualifikation Schmerztherapie (ET) der Akademie für Schmerztherapie

Weiterbildung

Neben der ärztlichen Schmerztherapie sehen sich auch Fachkräfte aus der Ergotherapie immer häufiger mit chronischen Schmerzpatienten konfrontiert. Die Problematik bei chronischen Schmerzpatienten liegt oft in einem langen und unübersichtlichen Krankheitsverlauf. Neben den körperlichen Symptomen sind auch die psychischen und sozialen Auswirkungen auf den einzelnen Patienten enorm. In dieser Weiterbildung wirst du von einem lehr- und praxiserfahrenen Team auf die ganzheitliche Befunderhebung und Therapie von chronischen Schmerzpatienten vorbereitet.

Auf einen Blick

Zahlen & Fakten

frei

Teilnehmerplätze Teilnehmerplaetze

360

Fortbildungspunkte* Fortbildungspunkte

München

Lehrgangsort Lehrgangsort

J2589

Bestellnummer Bestellnummer

Die wichtigsten Informationen

Details

Seminarbeschreibung

Ob nun Schmerzen nach operativen Eingriffen, chronische Rückenschmerzen, Schmerzsyndrome der Extremitäten oder rheumatisch bedingte Schmerzsyndrome. Gerade beim Thema „chronischer Schmerz“ suchen Patienten immer gezielter nach kompetenten Ansprechpartnern.

Neben der ärztlichen Schmerztherapie sehen sich auch Fachkräfte aus der Ergotherapie immer häufiger mit chronischen Schmerzpatienten konfrontiert. Die Problematik bei chronischen Schmerzpatienten liegt oft in einem langen und unübersichtlichen Krankheitsverlauf. Neben den körperlichen Symptomen sind auch die psychischen und sozialen Auswirkungen auf den einzelnen Patienten enorm.

In dieser Weiterbildung wirst du von einem lehr- und praxiserfahrenen Team auf die ganzheitliche Befunderhebung und Therapie von chronischen Schmerzpatienten vorbereitet.

Es gibt unzählige, sehr effektive Behandlungstechniken, die Anwendung bei chronischen Schmerzpatienten finden. Bei dieser Weiterbildung liegt der Schwerpunkt auf der systematischen Befunderhebung und der sich daraus entwickelnden, individuell auf den Patienten abgestimmten Therapieplanung. Neben klassischen Behandlungsmethoden wie PNF, manueller Therapie und der medizinischen Trainingstherapie erlernst du ganzheitliche Behandlungstechniken wie die Fußreflexzonenmassage, Faszientechniken, GOT Techniken (General Osteopathic Treatment) und Behandlungsverfahren aus der Traditionellen Chinesischen Medizin.

Uns ist diesbezüglich jedoch wichtig, dass du nicht einfach massenhaft Techniken lernst, sondern gezielte, individuell abgestimmte Techniken für einen Behandlungsplan auszuwählen weißt. Die Schwerpunkte der Fortbildung liegen im motorisch-funktionellen Bereich und können problemlos mit deinem bisher erworbenen therapeutischen Wissen verknüpft und praxisorientiert angewendet werden.

Modul 1: Einführung Ebenensystem, obere Extremität 1, Neurophysiologie, Bindegewebsphysiologie, Faszientechniken

  • Erläuterung des Ebenenmodells
  • Einführung in die Anatomie und Biomechanik des Schultergürtels
  • strukturelle Untersuchung des Schultergelenks in Anlehnung an das Cyriax-Konzept
  • Behandlung des Schultergürtels mithilfe der Mikromechanischen Mobilisation (MMM)
  • Einführung in das fasziale System: Untersuchung und Behandlung der oberflächlichen Faszien und deren lokale Behandlung
  • Neurophysiologie (vegetatives Nervensystem)
  • Bindegewebsphysiologie und Schmerzphysiologie
  • Untersuchung / Behandlung anhand der Fußreflexzonen

Modul 2: Obere Extremität 2, Trainingstherapie und Bewegungstherapie obere Extremität

  • Wissensausbau der Anatomie und Physiologie der oberen Extremität
  • Untersuchung und Behandlung des Ellenbogens und der Hand (Cyriax, MMM)
  • Grundlagen der medizinischen Trainingstherapie und Trainingslehre
  • PNF sowie effektive Übungskonzepte zur Behandlung von Schmerzsyndromen der oberen Extremität

Modul 3: Faszienketten, untere Extremität 1, Ursache-Folge-Ketten

  • Vertiefung des faszialen Systems: Verlauf der Faszienketten, deren Untersuchung und Behandlung sowie die sich daraus ergebenden Zusammenhänge zwischen unterer und oberer Extremität
  • Einführung in die Anatomie und Biomechanik der unteren Extremität
  • mikromechanische Untersuchung
  • Behandlung von Fuß und Knie

Modul 4: Untere Extremität 2, Trainingstherapie

  • Vertiefung der anatomischen Kenntnisse der unteren Extremität
  • weiterführende Untersuchung und Behandlung der unteren Extremität in Anlehnung an Cyriax
  • Ausbau der Untersuchungs- und Behandlungstechniken u.a. mit Hilfe der MMM
  • trainingstherapeutische Ansätze zur Unterstützung des Therapieprozesses

Modul 5: Wirbelsäule 1, Diaphragma, viszerales System 1

  • Untersuchung von BWS, Rippen und HWS sowie deren risikoarme Behandlung mithilfe von Muskel-Energie-Techniken (MET) und der MMM
  • Erweiterung des faszialen Systems mit Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten des Diaphragmas
  • Neurophysiologie (Plexus cervicalis und brachialis)
  • Einführung in die Reflextechniken und in das viszerale System

Modul 6: Wirbelsäule 2, Beckenring, Integration

  • Untersuchung und Behandlung der Beckengelenke (Symphyse, ISG), Beckenboden und Steißbein
  • Untersuchung und Behandlung der LWS, (Patho-)Physiologie der Bandscheiben
  • Flexions-/ Extensionstherapie
  • Neurophysiologie (Plexus lumbosacralis)

Zum Abschluss der Grundkurse besteht am vorletzten Kurstag dieses Moduls die Möglichkeit einer freiwilligen schriftlichen Lernkontrolle

Modul 7: Viszerale Therapie, psycho-emotionale Therapie, Einführung in das energetische System, Vertiefung der faszialen Ebene, Integration, Dokumentation

  • Ergänzung der viszeralen Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten
  • das limbische System
  • Befundung und Behandlung psycho-emotional bedingter Funktionsstörungen
  • Einführung in die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)
  • Grundregulation mithilfe des Meridiansystems
  • Vertiefung der faszialen Ebene (horizontale Sehnenplatten)
  • Dokumentation nach ICF

Modul 8: TCM und Integration

  • Meridianverläufe
  • Untersuchung und Behandlung von Schmerzsyndromen mithilfe der Energetik
  • energetische Behandlung von Narben
  • psycho-emotionale Therapie mithilfe der TCM
  • Integration der bisherigen Inhalte anhand von Praxisbeispielen

Modul 9: Ernährung, Myotome, Grundregulation, Integration

  • Vertiefung der Neurophysiologie auf segmentaler Ebene (Myotome)
  • Ergänzung der psycho-emotionalen Ebene
  • Ernährung in Bezug auf Bindegewebe / Neurophysiologie / Schmerzphysiologie / Entzündungsheilung
  • Möglichkeiten der Schmerztherapie bei schwerkranken und sterbenden Patienten
  • Erweiterung der viszeralen Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten nach Chapman
  • Grundregulation mithilfe des BS-Syndroms
  • Integration

Modul 10: Integration und Prüfung, Ergänzung durch weitere Regulationsmöglichkeiten

  • Möglichkeiten der vegetativen / faszialen / viszeralen Grundregulation bei komplexen Krankheitsbildern (Zentralsehne)
  • Erweiterung des Reflexsystems (Ohrreflexzonen)
  • ergänzende Techniken zur Behandlung der faszialen Ebene

Am vorletzten Tag findet die schriftliche und mündlich-praktische Prüfung zum Fachergotherapeut für Schmerztherapie statt.

* für Ergotherapeuten

Referenten

Florian Hockenholz, Physio- und Manualtherapeut, Schmerztherapeut (HHB)

Zielgruppe

Ergotherapeuten, Heilpraktiker

Zugangsvoraussetzungen

Zeitraum

Do, 17.10.2019 bis So, 18.04.2021, 360 Unterrichtseinheiten

Termine

Donnerstag, 17.10.2019, 09:00 - 18:00 Uhr

Freitag, 18.10.2019, 09:00 - 18:00 Uhr

Samstag, 19.10.2019, 09:00 - 18:00 Uhr

Sonntag, 20.10.2019, 09:00 - 14:00 Uhr

Gebühren

€ 3.500,00 Teilnahmegebühr

Seminarort

Heimerer Akademie GmbH

Bayerstraße 73

80335 München

Anmeldung und Beratung

Heimerer Akademie GmbH

Hohmannstraße 7 b

04129 Leipzig

Telefon: 030 3982036-0

Telefon: 0800 2325233 (gebührenfrei)

Fax: 030 3982036-98

E-Mail: akademie@heimerer.de

Hier gibt es Unterstützung

FÖRDERMÖGLICHKEITEN

Allgemein

Für zahlreiche unserer Seminare stehen dir viele Fördermöglichkeiten zur Verfügung.

Dazu gehören:

- staatliche Bildungsprämie

- Förderung durch die Agentur für Arbeit und das Jobcenter

- Programme für Bundeswehrangehörige (BFD)

- Unterstützung durch Rentenversicherungsträger und Berufsgenossenschaften

- weitere Fördermöglichkeiten