Weiterbildung Metakognitives Training – Ein interaktives Therapieprogramm für an Psychosen erkrankte Menschen
Weiterbildung Detail

Metakognitives Training – Ein interaktives Therapieprogramm für an Psychosen erkrankte Menschen

Weiterbildung

Es wird ein Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu metakognitiven Auffälligkeiten bei Psychose Patienten gegeben (Zusammenhang von Metakognition und Wahn). Der Ansatz des Trainings sowie die einzelnen Module werden ausführlich vorgestellt und erläutert. Die Vermittlung der Durchführung bildet den Schwerpunkt des Workshops und erfolgt durch Beispiele sowie durch praktische Übungen. Zusätzlich wird auf erste Wirksamkeitsbefunde und die Weiterentwicklung des MKT (MKT+) eingegangen.

Auf einen Blick

Zahlen & Fakten

frei

Teilnehmerplätze Teilnehmerplaetze

9

Fortbildungspunkte* Fortbildungspunkte

Berlin

Lehrgangsort Lehrgangsort

N3898

Bestellnummer Bestellnummer

Die wichtigsten Informationen

Details

Seminarbeschreibung

Metakognition kann grob als Denken über das Denken übersetzt werden und beinhaltet die Fähigkeit, die eigenen kognitiven Prozesse zu reflektieren.

Das Metakognitive Training (MKT) ist ein Behandlungsansatz, der zum Ziel hat, den Patienten mit einer Psychose einen bewussten Zugang zu den zumeist unbewusst vorhandenen, kognitiven Verzerrungen zu ermöglichen. Hierzu werden den teilnehmenden Patienten im Rahmen von zehn Trainingseinheiten (Modulen) kognitive Fehler oder einseitige Problemlösestile in unterhaltsamer Form vor Augen geführt, die einzeln oder in der Gesamtheit die Entwicklung von falschen Überzeugungen bis hin zum Wahn begünstigen. Zu den problematischen Denkstilen, die in der Literatur als mögliche Entstehungsmechanismen von Wahn diskutiert werden, gehören ein verzerrter Zuschreibungsstil (Modul 1), voreiliges Schlussfolgern (Modul 2 und 7), mangelnde Korrigierbarkeit bei Konfrontation mit Gegenargumenten (Modul 3) und Defizite der sozialen Einfühlung (Modul 4 und 6). Zudem werden die Themen erhöhte Urteilssicherheit für Gedächtnisfehler (Modul 5), depressive Denkschemata (Modul 8) und Selbstwert sowie Stigmatisierung (Zusatzmodule) behandelt.

Die Behandlungsmodule werden im Rahmen einer Gruppenintervention durchgeführt. Die Fortbildung richtet sich an dich als Mitarbeiter in psychiatrischen Arbeitsfeldern, die insbesondere mit der Behandlung von Psychose Patienten vertraut sind.

Ziele

Ziel der Fortbildung ist es, dich zur eigenständigen Durchführung des Trainings zu befähigen. Hierzu werden Anregungen gegeben, wie die Anwendung des MKT an die jeweiligen Bedingungen der einzelnen Einrichtungen bzw. an die jeweilige Patientengruppe angepasst werden kann.

Inhalte

Es wird ein Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu metakognitiven Auffälligkeiten bei Psychose Patienten gegeben (Zusammenhang von Metakognition und Wahn).

Der Ansatz des Trainings sowie die einzelnen Module werden ausführlich vorgestellt und erläutert. Die Vermittlung der Durchführung bildet den Schwerpunkt des Workshops und erfolgt durch Beispiele sowie durch praktische Übungen. Zusätzlich wird auf erste Wirksamkeitsbefunde und die Weiterentwicklung des MKT (MKT+) eingegangen.

* für Ergotherapeuten

Referenten

Franziska Sophia Miegel, M.Sc. Psychologin

Zielgruppe

Ergotherapeuten, Altenpfleger, Sozialpädagogen, Ärzte, Psychologen

Zugangsvoraussetzungen

Zeitraum

Fr, 29.11.2019, 9 Unterrichtseinheiten

Termine

Freitag, 29.11.2019, 09:00 - 17:00 Uhr

Gebühren

€ 150,00 Teilnahmegebühr

Seminarort

Heimerer Akademie GmbH

Landsberger Allee 131A

10369 Berlin

Anmeldung und Beratung

Heimerer Akademie GmbH

Hohmannstraße 7 b

04129 Leipzig

Telefon: 030 3982036-0

Telefon: 0800 2325233 (gebührenfrei)

Fax: 030 3982036-98

E-Mail: akademie@heimerer.de

Hier gibt es Unterstützung

FÖRDERMÖGLICHKEITEN

Allgemein

Für zahlreiche unserer Seminare stehen dir viele Fördermöglichkeiten zur Verfügung.

Dazu gehören:

- staatliche Bildungsprämie

- Förderung durch die Agentur für Arbeit und das Jobcenter

- Programme für Bundeswehrangehörige (BFD)

- Unterstützung durch Rentenversicherungsträger und Berufsgenossenschaften

- weitere Fördermöglichkeiten