Weiterbildung Myofunktionelle Therapie ohne mundmotorische Übungen: Das SZET-Konzept
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Myofunktionelle Therapie ohne mundmotorische Übungen: Das SZET-Konzept

Weiterbildung

Das Therapiekonzept zeigt einen effizienten und nachhaltigen Weg zur Diagnostik und Therapie leichter bis mittelschwerer myofunktioneller Störungen bei Kindern ab 9 Jahren, Jugendlichen und Erwachsenen, die oft im Zusammenhang mit einer kieferorthopädischen Behandlung stehen.

SZET ist ein ergebnisorientiertes Konzept, dass sich durch jahrelange Erfahrung in der Praxis entwickelt hat. Besonderes Augenmerk wird auf das Abtrainieren von Habits, eine automatisierte physiologische Zungenruhelage und die nachhaltige Begleitung des Patienten beim Transfer des neu erworbenen Schluckmusters in den Alltag gelegt.

Auf einen Blick

Zahlen & Fakten

frei

Teilnehmerplätze Teilnehmerplaetze

14

Fortbildungspunkte* Fortbildungspunkte

Leipzig

Lehrgangsort Lehrgangsort

Y2075

Bestellnummer Bestellnummer

Die wichtigsten Informationen

Details

Seminarbeschreibung

Das SZET-Konzept: Schlucken und Zungenruhelage Effizient Therapieren

SZET ist das Therapiekonzept zur Behandlung myofunktioneller Störungen (MFS) bei Kindern ab ca. 9 Jahren, Jugendlichen und Erwachsenen ohne neurologische Grunderkrankungen, das gänzlich ohne mundmotorische Übungen auskommt und den sehr häufig vernachlässigten Therapiebereich Habits in all seinen Facetten konsequent diagnostiziert und therapiert. Das Vorgehen orientiert sich ohne Umwege direkt an den physiologischen Abläufen, die schließlich am Ende einer erfolgreichen myofunktionellen Therapie stehen sollen die physiologische Zungenruhelage und das adulte Schlucken. Genau deshalb wird ausschließlich daran ab der 1. Therapieeinheit gezielt gearbeitet. Gleichzeitig werden die anstelle der Zungenruhelage und in allen willkürlichen Phasen des Schluckens auftauchenden Habits erkannt und konsequent abtrainiert, um die Habitualisierung der neuen Bewegungsabläufe zu gewährleisten.

Die bei vielen Therapeutinnen und Therapeuten unbeliebten Mundmotorikübungen (ohne oder mit Hilfsmitteln wie Spatel, Ringchen, Kauschläuchen oder Therapiesaugern) entfallen, da Ihre Patienten diese mit dem SZET-Konzept gar nicht mehr benötigen.

Im SZET-Seminar wird ausführlich gezeigt und in Kleingruppen ausprobiert, wie du mit deinen Patienten in wenigen Minuten die physiologische Zungenruhelage und das adulte Schluckmuster erarbeiten können. Du schärfst deinen Blick für die Vielzahl unterschiedlicher Habits, die anstelle der Zungenruhelage und rund um das Essen und Trinken auftreten können und lernst, wie du diese konsequent abbaust. Natürlich lernst du auch, wie du deine Patienten beim Transfer in den Alltag gezielt unterstützen kannst.

Außerdem wird ein stark gestrafftes diagnostisches Vorgehen besprochen und der theoretische Hintergrund mundmotorischer Übungen und deren Aussagekraft und Sinnhaftigkeit für die Diagnostik und Therapie der MFS diskutiert.

Das Konzept ist für die Arbeit mit Kindern unter 9 Jahren und bei Patienten mit neurologischen Grunderkrankungen ausdrücklich nicht geeignet.

* für Logopäden und Sprachheilpädagogen

Referenten

Steffi Kuhrt, Logopädin

Zielgruppe

Logopäden, Sprachheilpädagogen

Zugangsvoraussetzungen

Zeitraum

Fr, 12.04.2019 bis Sa, 13.04.2019, 14 Unterrichtseinheiten

Termine

Freitag, 12.04.2019, 09:00 - 16:00 Uhr

Samstag, 13.04.2019, 09:00 - 14:00 Uhr

Gebühren

€ 250,00 Teilnahmegebühr

Seminarort

Heimerer Akademie GmbH

Hohmannstraße 7 b

04129 Leipzig

Anmeldung und Beratung

Heimerer Akademie GmbH

Hohmannstraße 7 b

04129 Leipzig

Telefon: 030 3982036-0

Telefon: 0800 2325233 (gebührenfrei)

Fax: 030 3982036-98

E-Mail: akademie@heimerer.de

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