Weiterbildung Osteopathie – Ausbildung zum Osteopathen (FOMT®) mit abgeschlossener Fortbildung Manuelle Therapie
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Osteopathie – Ausbildung zum Osteopathen (FOMT®) mit abgeschlossener Fortbildung Manuelle Therapie

Weiterbildung

Die Osteopathie entwickelte sich im 19. Jahrhundert und ist in ihrem ursprünglichen Verständnis auf den Arzt Andrew Taylor Still zurückzuführen. Seine Philosophie basierte auf traditionellen medizinischen Erkenntnissen und klinischen Erfolgen in seiner Praxis. Im Mittelpunkt stand dabei zunächst das muskuloskelettale System und dessen Einfluss auf die Gesundheit des gesamten Körpers. Stills Arbeit ist es zu verdanken, dass die Manipulationstherapie den heutigen Stellenwert besitzt. Auch heute noch ist das Gelenk mit den umliegenden myofaszialen Strukturen unter dem Begriff der parietalen Osteopathie fester Bestandteil der osteopathischen Lehre.

Auf einen Blick

Zahlen & Fakten

frei

Teilnehmerplätze Teilnehmerplaetze

keine

Fortbildungspunkte Fortbildungspunkte

Stuttgart

Lehrgangsort Lehrgangsort

K4124

Bestellnummer Bestellnummer

Die wichtigsten Informationen

Details

Seminarbeschreibung

Die FOMT steht seit ihrer Gründung für wissenschaftlich fundierte Fort- und Weiterbildung. Diesem Qualitätsanspruch wird sie seit dem Jahr 2015 auch in einer Ausbildung zum Osteopathen gerecht. Die Osteopathieausbildung der FOMT richtet sich vor allem an Therapeuten, die ihre Kenntnisse zu Befund, Therapieplanung und Evaluation des Therapieerfolges vertiefen möchten.

Im Zentrum der Ausbildung steht die parietale Osteopathie, aus der sich die Manuelle Therapie zum Teil abgeleitet hat. Im Bereich der Manuellen Therapie bieten wir seit Jahren eine hochwertige Ausbildung an, deren Inhalte in der Ausbildung zum Osteopathen vertieft werden. Das hohe Niveau einer ausführlichen Befundaufnahme und der Evaluation der Therapiewirksamkeit setzen wir auch hier um. Die Felder der craniosacralen und visceralen Osteopathie ergänzen die Ausbildung. Beide Bereiche ermöglichen dir, deine Fähigkeiten zu erweitern und den therapeutischen Horizont bei schwierigen Pathologien entsprechend anzupassen. Hier liegen die Ausbildungsschwerpunkte im ersten und zweiten Ausbildungsjahr.

Einen weiteren Hauptpfeiler bildet eine fundierte Ausbildung in medizinischer Differentialdiagnostik. Im Laufe des dritten Jahres liegt der theoretische Schwerpunkt beim Thema Innere Medizin. Dieses Ausbildungsjahr kann mit der großen Heilpraktikerprüfung oder der internen Jahresabschlussprüfung abgeschlossen werden.

Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat in seinem Urteil vom 8. September 2015 bestätigt, dass Osteopathie als Heilkunde nur von Heilpraktikern und Ärzten ausgeübt werden darf. Um auf Verordnung hin osteopathisch tätig zu werden, muss ein Physiotherapeut somit im Besitz der großen Heilpraktikererlaubnis sein. Außerdem werden mit dem Bestehen der HP-Prüfung der Direktkontakt, eine ausreichende differential-diagnostische Betrachtung der Patienten und eine gewisse Unabhängigkeit und bessere finanzielle Vergütung der erbrachten Leistungen gesichert. Die FOMT setzt hier ein extra für Physiotherapeuten entwickeltes Unterrichtsprogramm ein, um die Lernstrategien auf dem großen Feld der Inneren Medizin zu optimieren. Ein Team aus Ärzten und osteopathischen Heilpraktikern bietet einen Lernplan an, der optimale Voraussetzungen für das Bestehen der Heilpraktikerprüfung schafft. Solltest du den großen Heilpraktiker bereits im Vorfeld abgeschlossen haben, müssen im dritten Jahr trotzdem alle Module der Osteopathieausbildung absolviert werden, da sie Bestandteil der geforderten Inhalte der medizinischen Ausbildung sind.

Im vierten Jahr steht die Integration des Gelernten im Zentrum. In Patientenseminaren und vertiefenden Fallbeispielen erhältst du die Gelegenheit, dein neu gewonnenes Wissen konkret anzuwenden. Der therapeutische Horizont wird außerdem durch Basiskenntnisse in Akupunktur und ähnlichen Verfahren erweitert. Dazu werden Spezialisten aus den verschiedenen Bereichen eingeladen Das vierte Jahr endet mit einer großen Prüfung, die an die Konsensgruppe Osteopathie angelehnt ist. In der Prüfung befundest und behandelst du einen Patienten und legst einen schriftlichen und mündlichen Test ab, der den europäischen Standards entspricht.

Die FOMT hat ein eigenes Curriculum erstellt, das von den Krankenkassen anerkannt wurde. Dieses orientiert sich sowohl an der Konsensgruppe der osteopathischen Verbände als auch an anderen Interessengruppen wie dem IFK. Damit beschreitet die FOMT einen eigenen Weg und bleibt unabhängig von bestehenden Konzepten.

Zusätzlich kann im fünften Jahr ein akademischer Abschluss in einer fachspezifischen Richtung (evtl. Kinderosteopathie oder sportosteopathische Ansätze) angestrebt werden. Dieses Angebot befindet sich noch in der Planungsphase mit kooperierenden Hoch- und Berufsfachschulen.

Das Dozententeam wird unter anderem von Dr. med. Stefan Grundler, Christian Harner und Ralf Vogt, die alle ausgebildete Osteopathen mit langjähriger Erfahrung in Praxis und Lehre sind, gebildet. Alle drei Dozenten sind in eigener Praxis am Patienten tätig und engagieren sich darüber hinaus in der Forschung und Lehre.

In vier Jahren werden 1164 Unterrichtseinheiten unterrichtet. Dies entspricht ca. 6-10 Kursen pro Jahr, meist Donnerstag bis Sonntag. Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Ausbildungsgang ist eine bereits absolvierte Ausbildung in Manueller Therapie mit mindestens 260 Unterrichtseinheiten. Wir empfehlen, dass der Abschluss der MT-Weiterbildung nicht länger als 5 Jahre her ist. Für die abgeschlossene MT-Fortbildung werden 200 Unterrichtseinheiten in der Osteopathieausbildung anerkannt.

Auflistung der Ausbildungsinhalte

  • Auszüge aus der parietalen Osteopathie
Insgesamt 3 Module: strukturierte Befunderhebung, differentialdiagnostisch relevante Pathologien, Clinical Reasoning, adäquate Behandlungstechniken aus unterschiedlichsten Konzepten (Maitland, Kaltenborn, Cyriax, McKenzie, Mulligan etc.)
  • Auszüge aus der visceralen Osteopathie
Insgesamt 4 Module: strukturierte Befunderhebung, differentialdiagnostisch relevante Pathologien, Integration und adäquate Behandlungstechniken ausgewählter und häufiger Störungen (ligamentäre Techniken, Organtechniken, lymphatisch-vasale Beeinflussung)

  • Auszüge aus der craniosacralen Osteopathie

Insgesamt 4 Module: strukturierte Befunderhebung, differentialdiagnostisch relevante Pathologien, Integration und adäquate Behandlungstechniken ausgewählter und häufiger Störungen (ligamentäre, muskuläre und ossäre Techniken, lymphatisch-vasale Beeinflussung)

  • Auszüge aus dem ärztlichen, medizinischen Unterricht
- Innere Medizin, Gynäkologie, Neurologie, Traumatologie, Embryologie, Biomechanik,

Pharmakologie, Ethik

- Differentialdiagnostik im Direktkontakt mit Patienten

- Wissenschaftliches Arbeiten

Modulübersicht Ausbildungsjahr 1-4:

Jahr 1 - Modulbezeichnung - Anzahl der UE

Grundlagen der Osteopathie / Einführung in die parietale Osteopathie 27

Wissenschaftliche Methoden 20

Antomie in Vivo 17

Parietale Osteopathie I 27

Craniosacrale Osteopathie I 37

Viscerale Osteopathie I, Embryologie 20

Biomechanik I 17

Viscerale Osteopathie I, Embryologie 37

Jahr 2

Craniosacrale Osteopathie II 37

Parietale Osteopathie II 27

Viscerale Osteopathie II, Embryologie 37

Physiologie 37

Schmerzphysiologie I, Pharmakologie I 37

Parietale Osteopathie III 27

Myofasciale Techniken I 37

Jahresprüfung Osteopathie 10

Das Modul Parietale Osteopathie II im zweiten Ausbildungsjahr findet in München an der Heimerer Akademie statt.

Jahr 3

Pathophysiologie 37

Innere Medizin I 40

Radiologie, Notfallmedizin, Orthopädie / Traumatologie 37

Innere Medizin II 40

Manipulationstechniken 37

Craniosacrale, parietale, viscerale Osteopathie der Kopf-/ Kiefergelenke 35

Schmerzphysiologie II, Psychologie, Gesprächsführung, Berufs-Ethik, Pharmakologie II 27

Innere Medizin III 40

Jahresprüfung mit / ohne HP-Prüfung 10

Jahr 4

Craniosacrale Osteopathie III 37

Anatomie 37

Osteopathie in der Gynäkologie und Pädiatrie 37

Viscerale Osteopathie III 37

Myofasciale Techniken II / FDM 20

Methodologie - Erstellen der Abschlussarbeit 17

Alternative Heilverfahren: Akupunktur, Homöopathie 37

Integration Fallbeispiele 27

Ergänzende Techniken und Integration: Balance Ligament Techniques / Lymphtechniken 20

Biomechanik II 17

Berufskunde 10

Patientenseminar 17

Ernährungslehre 7

Integration - GOT 37

Abschlussarbeit mit Abschlussprüfung 56

Dies ist eine beispielhafte Aufstellung. Die Modulreihenfolge kann aus planungstechnischen Gründen verändert sein.

Enthaltene Abschlüsse in Jahr 1-4:

Großer Heilpraktiker nach drei Jahren möglich (externe Prüfung)

Osteopath (FOMT®) nach vier Jahren

Jahr 5

individuell planbar, Kosten je nach Vertiefung und akademischem Abschluss

Referenten

Dr. med. Stefan Grundler, Dr. med. Stefan Grundler, B. Sc. Osteopathie, Fachlehrer für Manuelle Therapie und KGG, Lehrgangsleitung Ausbildung Osteopathie

Christian Harner, Osteopath (BAO), Physiotherapeut, Manualtherapeut, Heilpraktiker

Paul Inama, Heilpraktiker, Begründer des INAMA-Konzepts

Ralf Vogt, M.Sc. (Osteopathie), Osteopath D.O., Physiotherapeut, Heilpraktiker, Fachbuchautor, Mitglied der Faszien-Forschungsgruppe der Universität Ulm

Zielgruppe

Physiotherapeuten

Zugangsvoraussetzungen

Zusatzqualifikation Manuelle Therapie

Zeitraum

Fr, 08.11.2019 bis Fr, 08.12.2023, 1164 Unterrichtseinheiten

Termine

Freitag, 08.11.2019, 09:00 - 18:00 Uhr

Samstag, 09.11.2019, 09:00 - 18:00 Uhr

Sonntag, 10.11.2019, 09:00 - 15:30 Uhr

Donnerstag, 06.02.2020, 09:00 - 18:00 Uhr

Freitag, 07.02.2020, 09:00 - 18:00 Uhr

Samstag, 08.02.2020, 09:00 - 18:00 Uhr

Sonntag, 09.02.2020, 09:00 - 15:30 Uhr

Donnerstag, 16.04.2020, 09:00 - 18:00 Uhr

Freitag, 17.04.2020, 09:00 - 18:00 Uhr

Samstag, 18.04.2020, 09:00 - 18:00 Uhr

Sonntag, 19.04.2020, 09:00 - 15:30 Uhr

Donnerstag, 28.05.2020, 09:00 - 18:00 Uhr

Freitag, 29.05.2020, 09:00 - 18:00 Uhr

Samstag, 30.05.2020, 09:00 - 18:00 Uhr

Sonntag, 31.05.2020, 09:00 - 15:30 Uhr

Donnerstag, 29.10.2020, 09:00 - 18:00 Uhr

Freitag, 30.10.2020, 09:00 - 18:00 Uhr

Samstag, 31.10.2020, 09:00 - 18:00 Uhr

Sonntag, 01.11.2020, 09:00 - 15:30 Uhr

Donnerstag, 14.01.2021, 09:00 - 18:00 Uhr

Freitag, 15.01.2021, 09:00 - 18:00 Uhr

Samstag, 16.01.2021, 09:00 - 18:00 Uhr

Sonntag, 17.01.2021, 09:00 - 15:30 Uhr

Freitag, 26.02.2021, 09:00 - 18:00 Uhr

Samstag, 27.02.2021, 09:00 - 18:00 Uhr

Sonntag, 28.02.2021, 09:00 - 15:30 Uhr

Donnerstag, 25.03.2021, 09:00 - 18:00 Uhr

Freitag, 26.03.2021, 09:00 - 18:00 Uhr

Samstag, 27.03.2021, 09:00 - 18:00 Uhr

Sonntag, 28.03.2021, 09:00 - 15:30 Uhr

Donnerstag, 20.05.2021, 09:00 - 18:00 Uhr

Freitag, 21.05.2021, 09:00 - 18:00 Uhr

Samstag, 22.05.2021, 09:00 - 18:00 Uhr

Sonntag, 23.05.2021, 09:00 - 15:30 Uhr

Freitag, 25.06.2021, 09:00 - 18:00 Uhr

Samstag, 26.06.2021, 09:00 - 18:00 Uhr

Sonntag, 27.06.2021, 09:00 - 15:30 Uhr

Donnerstag, 22.07.2021, 09:00 - 18:00 Uhr

Freitag, 23.07.2021, 09:00 - 18:00 Uhr

Samstag, 24.07.2021, 09:00 - 18:00 Uhr

Sonntag, 25.07.2021, 09:00 - 15:30 Uhr

Freitag, 17.09.2021, 09:00 - 18:00 Uhr

Samstag, 18.09.2021, 09:00 - 18:00 Uhr

Sonntag, 19.09.2021, 09:00 - 15:30 Uhr

Donnerstag, 21.10.2021, 09:00 - 18:00 Uhr

Freitag, 22.10.2021, 09:00 - 18:00 Uhr

Samstag, 23.10.2021, 09:00 - 18:00 Uhr

Sonntag, 24.10.2021, 09:00 - 15:30 Uhr

Freitag, 21.01.2022, 09:00 - 18:00 Uhr

Samstag, 22.01.2022, 09:00 - 18:00 Uhr

Sonntag, 23.01.2022, 09:00 - 18:00 Uhr

Gebühren

€ 14.995,00 Teilnahmegebühr

monatliche Ratenzahlung von 300,00 über 50 Monate, exklusiv evtl. anfallender zusätzlicher Gebühren für z. B. die Heilpraktikerprüfung

Seminarort

Heimerer Akademie Stuttgart

Daimlerstraße 71

70372 Stuttgart

Anmeldung und Beratung

Heimerer Akademie GmbH

Hohmannstraße 7 b

04129 Leipzig

Telefon: 030 3982036-0

Telefon: 0800 2325233 (gebührenfrei)

Fax: 030 3982036-98

E-Mail: akademie@heimerer.de

Hier gibt es Unterstützung

FÖRDERMÖGLICHKEITEN

Allgemein

Für zahlreiche unserer Seminare stehen dir viele Fördermöglichkeiten zur Verfügung.

Dazu gehören:

- staatliche Bildungsprämie

- Förderung durch die Agentur für Arbeit und das Jobcenter

- Programme für Bundeswehrangehörige (BFD)

- Unterstützung durch Rentenversicherungsträger und Berufsgenossenschaften

- weitere Fördermöglichkeiten