Weiterbildung Wachkoma – Schwer neurologisch Betroffene in der ambulanten Ergotherapie – Einführung
Weiterbildung Detail

Wachkoma – Schwer neurologisch Betroffene in der ambulanten Ergotherapie – Einführung

Weiterbildung

Durch die verbesserte medizinische Versorgung überleben immer mehr Menschen mit schweren neurologischen Erkrankungen und befinden sich im so genannten Wachkoma. Nach Abschluss der stationären Rehabilitation kehren sie nach Hause zurück oder werden in einer Einrichtung leben. In diesem Kontext begegnen sie uns vermehrt in unserem therapeutischen ambulanten Alltag und stellen uns vor spezielle Herausforderungen. Die Abwechslung zwischen Theorie und Praxis, der Einsatz einer Powerpointpräsentation sowie Fall- und Videobeispiele, Selbsterfahrung und praktisches Üben runden das Seminar ab.

Auf einen Blick

Zahlen & Fakten

frei

Teilnehmerplätze Teilnehmerplaetze

17

Fortbildungspunkte* Fortbildungspunkte

Leipzig

Lehrgangsort Lehrgangsort

J8211

Bestellnummer Bestellnummer

Die wichtigsten Informationen

Details

Seminarbeschreibung

Durch die verbesserte medizinische Versorgung überleben immer mehr Menschen mit schweren neurologischen Erkrankungen und befinden sich im so genannten Wachkoma.

Nach Abschluss der stationären Rehabilitation kehren sie nach Hause zurück oder werden in einer Einrichtung leben. In diesem Kontext begegnen sie uns vermehrt in unserem therapeutischen ambulanten Alltag und stellen uns vor spezielle Herausforderungen.

Themen dieser Art werden Inhalte des Seminars sein:

  • Definition und Abgrenzung Wachkoma, Wachkoma in der Ergotherapie, Rehaphasen/Remissionsphasen/Aufzeigen des theoretischen Hintergrundes (multiresistente Keime, Tracheotomie usw.)
  • Therapiesituation/Rahmenbedingungen einer Wachkomabehandlung
  • Begegnung mit dem Klienten/Erstkontakt: Erarbeitung von Kommunikationsmöglichkeiten zur Kontaktaufnahme
  • Einführung von Ritualen zu Beginn und zum Ende einer Behandlung
  • Begegnung mit den Angehörigen/Familien des Klienten, Einbezug und Anleitung der Familie
  • Was mache ich als Ergotherapeut in dieser Situation, was gehört speziell zu meinem Aufgabengebiet?/Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Logopädie und Physiotherapie
  • Vorstellung und Nutzung eines Therapieprozessmodells (Problem-solving-process von Hagedorn)
  • Sich einen Auftrag holen – Zielfindung, wer möchte was?
  • Befundung/Woraus ergeben sich Prioritäten?
  • Auswahl der Therapiemethode, welche kann wann sinnvoll sein?
  • Durchführung der Behandlung
  • Zielüberprüfung und Evaluation

Aufzeigen verschiedener geeigneter Behandlungskonzepte

  • Basale Stimulation
  • Affolter
  • Bobath
  • Kommunikationsaufbau mit und ohne Hilfsmittel, Hilfsmittelversorgung etc. und Einübung einzelner Schlüsselsequenzen für den Einsatz in der eigenen praktischen Arbeit

Die Abwechslung zwischen Theorie und Praxis, der Einsatz einer Powerpointpräsentation sowie Fall- und Videobeispiele, Selbsterfahrung und praktisches Üben runden das Seminar ab.

* für Ergotherapeuten und Logopäden

Referenten

Anne-Mareike Göbel, Ergotherapeutin, Bc. of Health OT, Bobaththerapeutin, Gründerin von „ergito für ein inklusives Leben“

Zielgruppe

Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Logopäden

Zugangsvoraussetzungen

Zeitraum

Sa, 31.08.2019 bis So, 01.09.2019, 17 Unterrichtseinheiten

Termine

Samstag, 31.08.2019, 09:00 - 17:00 Uhr

Sonntag, 01.09.2019, 09:00 - 16:00 Uhr

Gebühren

€ 240,00 Teilnahmegebühr

Seminarort

Heimerer Akademie GmbH

Hohmannstraße 7 b

04129 Leipzig

Anmeldung und Beratung

Heimerer Akademie GmbH

Hohmannstraße 7 b

04129 Leipzig

Telefon: 030 3982036-0

Telefon: 0800 2325233 (gebührenfrei)

Fax: 030 3982036-98

E-Mail: akademie@heimerer.de

Hier gibt es Unterstützung

FÖRDERMÖGLICHKEITEN

Allgemein

Für zahlreiche unserer Seminare stehen dir viele Fördermöglichkeiten zur Verfügung.

Dazu gehören:

- staatliche Bildungsprämie

- Förderung durch die Agentur für Arbeit und das Jobcenter

- Programme für Bundeswehrangehörige (BFD)

- Unterstützung durch Rentenversicherungsträger und Berufsgenossenschaften

- weitere Fördermöglichkeiten