Ausbildung Erzieher
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Erzieher

Erzieher

Berufsbild

Erzieher übernehmen die Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen in Kindertagesstätten, Horten und im Kinder- und Jugendhilfebereich. Deine Hauptaufgabe als Erzieher ist es Kinder und Jugendliche bei der Entwicklung von Selbstvertrauen, Selbstbestimmung und in der Selbstverwirklichung zu unterstützen. Du unterstützt Kinder in ihrer individuellen Entwicklung und Selbstbildung, indem du ihre Begabungen förderst und Benachteiligungen abbaust. Neben den Erziehungspartnerschaften gehören auch organisatorische und betriebswirtschaftliche Aufgaben zu deinem Aufgabenbereich.

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Hier kannst du den Beruf Erzieher erlernen

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Nächste Termine 19.08.201910.09.201901.09.2019
Infos zur Schule
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München
Torgau

Die wichtigsten Informationen

Berufsaussichten

Das weite Tätigkeitsfeld in Krippen, Kindergärten, Schulen, Ferienheimen, Familienberatungsstellen oder Behindertenwohngruppen gibt dir vielfältige Einsatzmöglichkeiten und gute Einstiegschancen.

Nach der erfolgreichen Ausbildung zum Erzieher bestehen viele Möglichkeiten zur Aus- und Weiterbildung. In Sachsen können Erzieher die Ausbildung zum Heilerziehungspfleger verkürzen.

Durch den hohen Stellenwert frühkindlicher Bildung und den Ausbau von Kindertagesstätten wird der Bedarf an Erziehern weiter wachsen.

Zugangsvoraussetzungen

Jedes Bundesland regelt die konkreten Zugangsvoraussetzungen selbst. Grundvoraussetzung sind jedoch in allen Bundesländern ein mittlerer Bildungsabschluss (Realschulabschluss) und ein Berufsabschluss. Der erfolgreiche Abschluss der Fachoberschule in der Fachrichtung Gesundheit und Soziales berechtigt ebenso zur Aufnahme an der Fachschule, Fachbereich Sozialwesen, Fachrichtung Sozialpädagogik. 

Du möchtest eine Ausbildung als Erzieher/in machen, bist dir aber nicht sicher, ob du die Zugangsvoraussetzungen deines Standorts erfüllst? Wir beraten dich individuell!

Ausbildungsaufbau

Ausbildungsaufbau in Leipzig und Torgau

In der Ausbildung durchläufst du theoretischen und praktischen Unterricht. In den drei Ausbildungsjahren werden drei Praktika in unterschiedlichen sozialpädagogischen Einrichtungen absolviert. Die Unterrichtszeit beträgt durchschnittlich 35 - 40 Stunden pro Woche. Die berufsbegleitende Ausbildung dauert vier Jahre.

Ausbildungsaufbau in München

Die dreijährige Vollzeitausbildung unterteilt sich in zwei Studienjahre mit Praktika und einem begleiteten einjährigem Berufspraktikum. Die vierjährige Teilzeitausbildung unterteilt sich in drei Studienjahre mit zwei Tagen Unterricht pro Woche sowie verteilten Blockseminaren und ein begleitetes einjähriges Berufspraktikum.

Lernfelder

Unterrichtsfelder in Leipzig und Torgau

Pflichtbereich

  • Deutsch
  • Englisch
  • Wirtschafts- und Sozialpolitik
  • Mathematik

Berufsbezogener Bereich

  • berufliche Identität und professionelle Perspektiven entwickeln
  • pädagogische Beziehungen gestalten und Gruppenprozesse begleiten
  • die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen analysieren, strukturieren und mitgestalten
  • Bildungs- und Entwicklungsprozesse anregen und unterstützen
  • Kulturelle Ausdrucksmöglichkeiten und Kreativität weiterentwickeln
  • Kinder und Jugendliche bei der Bewältigung besonderer Lebenssituationen unterstützen
  • Bildungs- und Erziehungspartnerschaften initiieren und mitgestalten
  • im Team zusammenarbeiten, Qualität sichern und weiterentwickeln sowie im Berufsfeld kooperieren
  • Facharbeit erstellen

Wahlpflichtbereich

  • kreatives Gestalten
  • Yoga
  • EDV

Wahlbereich

  • Projekte
  • Erste Hilfe
  • Säuglingspflege

Unterrichtsfelder in München

Pflichtbereich

  • Pädagogik/Psychologie/Heilpädagogik
  • Sozialkunde/Soziologie
  • Mathematisch-naturwissenschaftliche Erziehung
  • Ökologie/Gesundheitserziehung
  • Recht und Organisation
  • Literatur- und Medienpädagogik
  • Deutsch
  • Englisch
  • Theologie/Religionspädagogik
  • Praxis- und Methodenlehre
  • Kunst- und Werkerziehung
  • Musik- und Bewegungserziehung

Die Inhalte der Fächer werden durch sieben Lernfelder miteinander verbunden.

Bewerbung

Wir freuen uns auf deine Bewerbung mit folgenden Bewerbungsunterlagen:

  • Bewerbungsanschreiben
  • lückenloser, tabellarischer Lebenslauf (unterschrieben und mit E-Mail-Adresse)
  • ein Passbild (+ ein digitales Passbild)
  • beglaubigte Zeugniskopien

Weitere spezifische Zugangsvoraussetzungen erfährst du im Vorstellungsgespräch.

Bitte leg deiner Bewerbung einen frankierten Rückumschlag bei, falls du dich postalisch bewirbst. Du kannst dich aber auch direkt online über unser Bewerbungsformular bewerben. 

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Abschluss

Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen, mündlichen und praktischen Teil. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung bist du "Staatlich anerkannte Erzieherin" bzw. "Staatlich anerkannter Erzieher".

Fördermöglichkeiten

Bildungsgutschein

Förderung über Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit bzw. des Jobcenters (nach SGB II bzw. III), Rentenversicherungsträgern und BfD.

Die Ausbildung erfüllt die Voraussetzungen zur Förderung nach SGB III. Bitte erkundige dich bei deinem Fallmanager nach deinen persönlichen Fördermöglichkeiten. Wenn du die Voraussetzungen erfüllst, übernimmt die Agentur für Arbeit bzw. das Jobcenter die Lehrgangsgebühren und eventuell weitere Kosten.

Meister-BaföG

Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) - sog. „Meister-BAföG“ - begründet einen individuellen Rechtsanspruch auf Förderung von beruflichen Aufstiegsfortbildungen. Mit der letzten Änderung des AFBG wurden die Leistungen des Gesetzes deutlich verbessert. Zuständige Behörden für die Entgegennahme von Förderanträgen und die Beratung im Einzelfall sind in der Regel die kommunalen Ämter für Ausbildungsförderung bei den Kreisen und kreisfreien Städten an deinem ständigen Wohnsitz. Weitere Informationen findest du unter: www.meister-bafoeg.de

WeGebAU

Geringqualifizierte Beschäftigte, ungelernte Beschäftigte und Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen können gefördert werden: Dein Arbeitgeber muss dich für die Dauer einer Qualifizierung unter Fortzahlung des Arbeitsentgeltes freistellen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann dem Arbeitgeber ein Arbeitsentgeltzuschuss gewährt werden. Dazu muss sich dein Arbeitgeber beim Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit nach individuellen Fördermöglichkeiten erkundigen.

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